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Von Null auf 2.7 Prozent

Manche sind etwas entäuscht bei dem Wahlergebnis der Piratenpartei bei dieser Bundestagswahl. So ist das halt, wenn man sich Hoffnung auf etwas macht, was dann doch in der Realität so nicht erreichbar ist.

Fünf Prozent war einfach Wunschdenken.

Aber die zwei Prozent, die die Piraten insgesamt an Wählerstimmen bekommen haben, zeigt doch, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Über 800000 Menschen haben uns gewählt, weil auch sie der Meinung sind, dass endlich etwas in diesem Land passieren muss.

Besonders freue ich mich, dass wir hier in der Region 2.7 % der Wähler erreicht haben.
Da möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Aktiven bedanken, die viel Arbeit und Zeit in den Wahlkampf gesteckt haben. Dieses Engagement ist um so mehr zu erwähnen, wenn man weiß, dass die meisten der aktiven Piraten erst seit wenigen Monaten oder gar Wochen dabei sind.

Die “Tigerenten-Regierung”, die wir nun für die nächsten vier Jahre haben, wird sich alle Mühe geben, dass den Piraten die Themen nicht ausgehen. Wir werden immer wieder laut werden müssen, damit die Bürger die Fallstricke bei kommenden Gesetzen erkennen können.
In vier Jahren dürfte mit Hilfe dieser Regierung es gar nicht so schwer sein, die Fünf-Prozent-Hürde zu nehmen. Die Wahl hat deutlich gezeigt, dass die Zeit der Volksparteien sich dem Ende neigt. Der Wähler möchte einfach nicht mehr angelogen und mit plumpen Wahlversprechen gelockt werden.

Was wir brauchen, ist eine ehrliche Politik für den Bürger, Transparenz und ein Ende der Lobbypolitik.
Auf Schwarz-Gelb darf man nicht hoffen, dass sich dahingehend etwas ändert. Bleibt also noch genug zu tun für die Piraten.

Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei allen bedanken, die die Piraten gewählt haben. Dieser Zuspruch macht Mut, weiterzuarbeiten und dann, thematisch gestärkt, in vier Jahren in den Bundestag einzuziehen.

Wer sich nicht nur mit seinem Wahlkreuzchen den Piraten verbunden fühlt, ist herzlich eingeladen, zu einem unserer nächsten Treffen zu kommen. Wir freuen uns über jeden, der uns näher kennen lernen will und vielleicht auch seine Ideen mit einbringt.

Liebe Nichtwähler

Liebe Nichtwähler,

wir schreiben euch diesen Brief, weil ihr die stärkste politische Kraft in diesem Land seid. Bei der Europawahl habt ihr mit 56,7% alle Parteien weit hinter euch gelassen. Es ist gut möglich, dass ihr bei der kommenden Bundestagswahl erstmals stärker werdet als CDU und SPD.

Wir können es sehr gut verstehen, dass ihr nicht zur Wahl geht. Wir haben von der Politik in diesem Land auch die Nase voll. Alle vier Jahre dürfen wir Bürger unser Kreuzchen für Kandidaten und Landeslisten machen, die von Parteifunktionären in Hinterzimmern aufgestellt werden. Dafür wird uns vor der Wahl in professionell gestalteten Werbekampagnen das Blaue vom Himmel versprochen. Nach der Wahl werden diese leeren Versprechen dann eiskalt wieder einkassiert. Die Sachzwänge sind dann schuld, oder die leeren Kassen.

Zwischen den Wahlen haben wir Bürger ruhig zu sein. Die Politiker wollen bei ihrer wichtigen Arbeit nicht gestört werden. Sie bekommen schließlich von den Lobbyverbänden eine Menge Geld dafür, deren Entwürfe zu Gesetzen zu machen. Von den knappen Diäten kann man ja kaum leben und es ist auch viel bequemer, die Vorlagen der Lobbyisten zu verwenden, als selbst nachdenken zu müssen.

Kein Wunder, dass dabei oft Gesetze herauskommen, die nichts als Schaden anrichten. Nach dem 11. September 2001 wurden zum Beispiel viele Gesetze beschlossen, die uns angeblich vor dem Terrorismus schützen sollen. In Wirklichkeit beschneiden sie unsere bürgerlichen Freiheitsrechte immer mehr. Unsere Daten werden gespeichert, unsere E-Mails gelesen, unsere Computer heimlich durchsucht. Die Politiker behaupten, sie hätten nicht die Absicht, einen Überwachungsstaat zu errichten. Dennoch bauen sie so fleißig daran, dass George Orwell seine Freude hätte.

Liebe Nichtwähler, wir respektieren es, wenn ihr diesmal wieder nicht zur Wahl geht. Aber wisst ihr eigentlich, dass jede Nichtwählerstimme vor allem den großen Parteien zugute kommt? Wer nicht wählen geht, stärkt die Große Koalition. Wollt ihr das wirklich?

Die gute Nachricht: Es gibt bei dieser Wahl eine echte Alternative für Nichtwähler – die Piraten. Wenn ihr eure Stimme nicht an die Altparteien verschenken wollt und ein deutliches Zeichen setzen möchtet, dass sich in diesem Land etwas grundlegend ändern muss, solltet ihr am 27. September Piratenpartei wählen. Wir versprechen euch, dass wir nie etwas versprechen werden, das wir nicht halten können.

Unser Programm ist absichtlich so schlank gehalten, dass ihr genau wisst, wofür wir stehen:

  • für die Stärkung der Bürgerrechte und gegen den Überwachungsstaat
  • für einen transparenten Staat und gegen den „gläsernen Bürger“
  • für eine bessere Demokratie, bei der die Bürger die Politik aktiv mitgestalten können
  • für freien Zugang zu Kultur und Bildung

Für diese Ziele werden wir kämpfen. Einen Gemischtwarenladen aus leeren Versprechungen wie die Altparteien bieten wir bewusst nicht an.

Dienstwagen und Pensionen aus der Staatskasse interessieren uns nicht. Wir können unser Geld woanders besser verdienen. Wir gehen nur deswegen in die Politik, weil wir es uns nicht mehr leisten können, sie Menschen zu überlassen, die außer Parteipolitik nichts gelernt haben. Die Lobbyisten werden natürlich versuchen, uns genauso zu bearbeiten wie die Altparteien. Doch wir sind Piraten – wir sind unbestechlich.

Liebe Nichtwähler, ihr habt es in der Hand, etwas in der deutschen Geschichte noch nie Dagewesenes zu schaffen. Wenn ihr bei dieser Wahl ausnahmsweise nicht zu Hause bleibt, sondern die Piratenpartei wählt, wird ein Ruck durch dieses Land gehen.
Wir stehen bei euch im Wort. Wenn wir uns korrumpieren lassen sollten wie die Altparteien, dürft ihr uns abwählen und beim nächsten Mal wieder zu Hause bleiben. Gebt uns dieses Mal eure Stimme und wir werden euch nicht enttäuschen!

Also: am 27. September wählen gehen und den Änderhaken setzen!

Eure Piraten

Informationsstand am Strausberger Handelscentrum

Infostand Piraten MOL

Infostand Piraten MOL

Am heutigen Informationsstand der Piraten des Kreisverbandes Märkisch-Oderland informierten Jens Knoblich und Petra Wirth erneut zahlreiche Bürger und Bürgerinnen über die politischen Ziele der Piratenpartei.

Der Standort Handelscentrum Strausberg, ein zahlreich besuchtes Einkaufszentrum in Strausberg, erwies sich als durchaus geeignet, um auf die Piraten aufmerksam zu machen.

Die Piraten standen Rede und Antwort, erläuterten die Hintergründe, warum die Partei innerhalb kürzester Zeit so enorm gewachsen ist, und vermittelten anhand von Beispielen, warum bei den kommenden Bundestagswahlen die Wahl der Piratenpartei so enorm wichtig ist.

Häufig traten Fragen auf, warum man denn so wenig über die Piratenpartei in den Medien sieht und hört, welche mit der kurzen Darstellung der bisherigen politischen Zielen der Altparteien (u.a. auch dem Lobbyismus) und den Interessen der Medien (Beibehaltung des Urheberrechts in jetztiger Form) beantwortet werden konnte.

Erschreckend fiel jedoch auf, wieviele Jugendliche und Heranwachsende von Parteien wie der DVU offensichtlich fehlgeleitet in ihrem Denken sind und darauf vertrauen, dass mit platten Stammtischparolen solcher Parteien das Land bessere Zeiten erleben wird!

Hier zeigt sich eindeutig, wie überaus wichtig die politische Arbeit auch auf kommunaler Ebene ist, dass der Jugend schnellstmöglich ausser inhaltleeren Versprechungen Alternativen geboten werden müssen, dass die Perspektive für unsere Jugend wieder besser aussehen muss, und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Realität!

In was für einem Land leben wir, in welchem unsere Jugend eher auf fragwürdige Parteien vertraut, welche vom Verfassungsschutz (als rechtsextrem eingestuft) beobachtet werden? Hier hat die bisherige Politik eindeutig versagt – neue und moderne Ansätze sind hier dringendst erforderlich, und dass die klassischen Parteien hierzu nicht in der Lage sind, sieht man überall auf der Straße, wenn man nicht mit Scheuklappen durch diese geht.

Die derzeitige Verbotshaltung seitens unserer Regierung trägt lediglich dazu bei, dass sich die Jugend noch weiter falsch verstanden fühlt, und dagegen muss gehandelt werden.

Alles in allem trug der Infostand dazu bei, die Partei noch bekannter zu machen und die Wähler davon zu überzeugen, dass es Zeit für große Veränderungen im politischen System ist.

PIRATENPARTEI
KLARMACHEN ZUM ÄNDERN

Jens Knoblich und Petra WirthJens Knoblich (frustrierter Bürger)

Piraten entern die Strausberger Altstadt

Auch die Strausberger Altstadt ist nun von den Piraten MOL geentert bzw. plakatiert worden.

So stellen die Piraten auf der Großen Straße an 4 Stellen ihre Grundsätze dar (mehr Plakatplatz ist dank Frau Dr. Sibylle Bock, SPD, nicht mehr vorhanden), genauso 1x in der Georg-Kurtze-Str sowie 1x in der Predigergasse.

Immer schön auf Augenhöhe

Die Piratenpartei ist eine junge und frische Partei, welche sich von den etablierten Parteien unter anderem darin unterscheidet, sich selbst nicht nur als “Selbermachpartei” zu bezeichnen, sondern dieses auch zu leben.

So werden keine “Experten” mit Aufgaben betreut, welche man auch selbst erledigen kann, dazu zählt während des Wahlkampfes auch das Erstellen (grafische Arbeit), das Bekleben von Hartfaserplatten (denn man denkt im Gegensatz zu den etablierten Parteien ja auch an die Umwelt und nutzt wiederverwendbare Träger, und nicht wie die SPD bedruckte Einwegkunststoffplakate), und selbstverständlich auch das Einholen von den ganzen Genehmigungen und das Aufhängen der Plakate.

So wurde in Märkisch-Oderland am Wochenende des 29. August die Region Wriezen, Neutrebbin, Bad Freienwalde etc mit 60 Plakaten versehen, und dieses Wochenende standen die Gemeinden Altlandsberg, Hönow, Hoppegarten, Neuenhagen, Vogelsdorf und Fredersdorf an der Tagesordnung mit insgesamt 81 Plakaten.

In der kommenden Woche ist dann auch Strausberg dran, wobei hier das größte Problem an der SPD und deren Mitglieder liegt, denn diese haben das Stadtbild bereits so extrem aggressiv in rot gehüllt, dass freie Lichtmasten nicht mehr auffindbar sind (hierzu erging bereits Beschwerde an die Stadtwerke Strausberg).
Hier wird anscheinend versucht, mit Masse statt Klasse beim Bürger Punkte zu sammeln – diesem beispielslosen Geldverschwenden seitens der SPD in Zeiten der Wirtschaftskrise und hoher Arbeitslosenzahlen kann man als denkendes Inividuum nichts abgewinnen!

Hier mal ein paar Bilder der Plakatierungsaktion von diesem Wochenende:

Während dieser Plakatierung wurden wir übrigens mehrere Male von Passanten angesprochen, welche uns nach Abschluß der “Debatten” alle dankend noch ein paar Flyer abnahmen – immer schön auf Augenhöhe, das kommt an.

Wir danken den Bürgern (auch den zuerst aufgebrachten) für Ihr Entgegenkommen und nehmen die Erfolgswünsche ebenso dankend an!

Piratenpartei – Klarmachen Zum Ändern

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